{"id":511,"date":"2022-09-22T09:45:31","date_gmt":"2022-09-22T07:45:31","guid":{"rendered":"https:\/\/freibad-vellmar.de\/?p=511"},"modified":"2022-09-22T20:58:37","modified_gmt":"2022-09-22T18:58:37","slug":"stadt-interessiert-sich-fuer-foerderprogramm-zur-sanierung-von-freibad-und-hallenbad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freibad-vellmar.de\/?p=511","title":{"rendered":"Stadt interessiert sich f\u00fcr F\u00f6rderprogramm zur Sanierung von Freibad und Hallenbad"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 19.09.2022 einstimmig, am Interessenbekundungsverfahren des Bundesf\u00f6rderprogramms \u201eSanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK)\u201c teilzunehmen. Die Sanierung des Hallenbades Vellmar und die Sanierung des Freibades Obervellmar will die Stadt als separate Projekte anmelden (vgl. Top 5 der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/vellmar.ratsinfomanagement.net\/sdnetrim\/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZfc7duqRgri-EPqKINF9MOHc5yHq3JKMgmehyysevhhu\/Oeffentliche_Niederschrift_Stadtverordnetenversammlung_der_Stadt_Vellmar_19.09.2022.pdf#search=Freibades\" target=\"_blank\">Niederschrift der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Vellmar<\/a> vom 19.09.2022).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Freunde des Freibades informieren zum Hintergrund<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Niederschrift enth\u00e4lt au\u00dfer dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung keine weiteren Informationen zu dem F\u00f6rderprogramm. Wir fassen daher nachfolgend wesentliche Eckpunkte zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wann und durch wen wurde das F\u00f6rderprogramm initiiert?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Im Juli 2022 startete das Bundesministerium f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen eine neue F\u00f6rderrunde des Bundesprogramms \u201eSanierung kommunaler Einrichtungen in<br>den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK)\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Woher kommt das Geld?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Bund stellt 476 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds zur Verf\u00fcgung. Der Schwerpunkt des F\u00f6rderprogramms liegt auf der energetischen Sanierung der zu f\u00f6rdernden Einrichtungen. Gef\u00f6rdert werden Projekte mit hoher Qualit\u00e4t im Hinblick auf ihre energetischen Wirkungen und Anpassungsleistungen an den Klimawandel. Es geht dabei um Projekte aus den Bereichen Sport, Jugend und Kultur, die eine besondere regionale oder \u00fcberregionale Bedeutung haben und zugleich von besonderer Bedeutung f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration in der Kommune sind.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Was wird gef\u00f6rdert?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mit der F\u00f6rderung unterst\u00fctzt der Bund die Kommunen beim Abbau des bestehenden Sanierungsstaus bei diesen Einrichtungen, insbesondere bei Schwimmhallen und Sportst\u00e4tten. Als F\u00f6rdergegenst\u00e4nde kommen grunds\u00e4tzlich nur Geb\u00e4ude im Sinne des Geb\u00e4udeenergiegesetzes in Betracht. Ausgenommen hiervon sind Freib\u00e4der einschlie\u00dflich ihrer baulichen Nebenanlagen. Bestandsgeb\u00e4ude sind grunds\u00e4tzlich zu erhalten. Ersatzneubauten sind nur ausnahmsweise f\u00f6rderf\u00e4hig, wenn diese im Vergleich zu einer Sanierung nachweislich deutlich wirtschaftlicher und mit Blick auf den Klimaschutz effektiver sind. Bauliche Erweiterungen k\u00f6nnen nur gef\u00f6rdert werden, wenn sie zwingend notwendig sind.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Welche Ma\u00dfnahmen stehen in Freib\u00e4dern im Mittelpunkt?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>In Freib\u00e4dern stehen folgende Ma\u00dfnahmen im Mittelpunkt:<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Ma\u00dfnahmen zur Erh\u00f6hung der Barrierefreiheit <\/em><\/li><li><em>Ma\u00dfnahmen zum Erreichen einer m\u00f6glichst klimaneutralen W\u00e4rmeversorgung <\/em><\/li><li><em>Ma\u00dfnahmen zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien <\/em><\/li><li><em>Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung des Einsatzes von Ressourcen (Wasser, Chemikalien, etc.)  <\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Gef\u00f6rdert werden insbesondere Ma\u00dfnahmen, mit denen erstmals ein Anteil erneuerbarer Energien und\/oder unvermeidbarer Abw\u00e4rme an der W\u00e4rmeversorgung von mindestens 75 Prozent erreicht wird. F\u00f6rderf\u00e4hig sind auch Ma\u00dfnahmen die den Wasserverbrauch reduzieren oder Ma\u00dfnahmen, die dazu f\u00fchren, den Einsatz von Chemikalien zu senken, beispielsweise zur Desinfektion des Beckenwassers.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Gef\u00f6rdert werden grunds\u00e4tzlich konzeptionelle, investitionsvorbereitende und investive Kosten, einschlie\u00dflich Ausgaben f\u00fcr energetische Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen durch anerkannte Experten f\u00fcr Energieeffizienz.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wieviel wird gef\u00f6rdert?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Bundesanteil der F\u00f6rderung soll regelhaft zwischen 1 und 6 Millionen Euro liegen. Die Projekte m\u00fcssen von den Kommunen mitfinanziert werden. Die maximale Zuschussh\u00f6he betr\u00e4gt 45 % der zuwendungsf\u00e4higen Gesamtausgaben (bei Kommunen in Haushaltsnotlage 75 %). Der kommunale Eigenanteil betr\u00e4gt daher mindestens 55 % (bei Kommunen in Haushaltsnotlage 25 %).<\/em> <em>Eine freiwillige finanzielle Beteiligung des Landes ist erw\u00fcnscht, kann jedoch nicht den Eigenanteil der Kommune ersetzen. Sonderbedarfszuweisungen nach den Finanzausgleichsgesetzen der L\u00e4nder gelten hingegen nicht als freiwillige finanzielle Beteiligung in diesem Sinne und k\u00f6nnen als kommunaler Eigenanteil gewertet werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Unbeteiligte Dritte sind ausdr\u00fccklich als F\u00f6rderer erw\u00fcnscht<\/em><\/strong><em><strong>!<\/strong><\/em><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p><em>&#8222;<strong>Es ist ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht, unbeteiligte Dritte in die Finanzierung einzuschlie\u00dfen. Als unbeteiligte Dritte gelten solche nat\u00fcrlichen oder juristischen Personen, die nicht selbst F\u00f6rderempf\u00e4nger oder Nutznie\u00dfer der F\u00f6rderung sind (z. B. unabh\u00e4ngige Stiftungen oder Spender). Solche k\u00f6nnen als kommunaler Eigenanteil gewertet werden \u2013 bis zu einem in jedem Fall von der Kommune aufzubringenden Eigenanteil von 10 Prozent der zuwendungsf\u00e4higen Gesamtausgaben.<\/strong>&#8222;<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><em><strong>Ist eine Kumulierung der F\u00f6rderung mit anderen F\u00f6rderprogrammen m\u00f6glich?<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Projekt darf neben den Mitteln aus diesem F\u00f6rderprogramm von anderen \u00f6ffentlichen F\u00f6rdergebern gef\u00f6rdert werden. Ausgeschlossen sind lediglich F\u00f6rderungen nach der Richtlinie f\u00fcr die Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr effiziente Geb\u00e4ude \u2013 Nichtwohngeb\u00e4ude (BEG NWG) sowie nach der Richtlinie des Bundes zur F\u00f6rderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld, \u201eKommunalrichtlinie\u201c.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie geht es weiter?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Bis zum 30.09.2022 muss die Stadt die notwendigen Projektskizzen beim Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen. Ende November 2022 beschlie\u00dft der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags die zur Antragstellung vorzusehenden Projekte. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Ab Januar 2023 finden beratende Koordinierungsgespr\u00e4che des Bundes mit den ausgew\u00e4hlten Kommunen statt, die dann innerhalb von h\u00f6chstens vier Wochen die Zuwendungsantr\u00e4ge stellen m\u00fcssen. <\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Die Zuwendungsbescheide des Bundes sollen im Laufe des Jahres 2023 erteilt werden.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Weiterf\u00fchrende Informationen finden interessierte Freunde des Freibades direkt auf der Internetseite zum F\u00f6rderprogramm <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.sport-jugend-kultur.de\/\" target=\"_blank\">Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK)<\/a><\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.sport-jugend-kultur.de\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/freibad-vellmar.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Polish_20220922_071941133-719x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-514\" width=\"837\" height=\"1189\"\/><\/a><figcaption><em>F\u00f6rderprogramm <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.sport-jugend-kultur.de\/\" target=\"_blank\">Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK)<\/a><\/em><\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 19.09.2022 einstimmig, am Interessenbekundungsverfahren des Bundesf\u00f6rderprogramms \u201eSanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK)\u201c teilzunehmen. 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